Favoritensiege beim 2. Stadtwerke Pinneberg Cup
27.07.2011
Nur das Wetter gibt Turnierdirektor Toni Meinhardt Grund zur Klage
Der Wind fegte über die Tennisanlage am Voßbarg und trieb den Regen wie feinen Staub vor sich her. Dennoch behielten die Spieler und Spielerinnen am Finaltag beim 2. Stadtwerke Pinneberg Cup jederzeit ihre gute Laune. "Das Wetter hat uns leider ein bisschen im Stich gelassen in diesem Jahr, aber dennoch war es ein tolles Tennisturnier. Die Damenfinals haben wir in die Halle verlegt, da es auf den Außenplätzen zu rutschig wurde. Als die Herren dran waren, ging es schon wieder. Das Finale sahen bei Nieselregen noch immerhin 70 Zuschauer", so Turnierdirektor Toni Meinhardt.
Die Teilnehmerliste des Turniers war hochkarätig besetzt. Bei den Herren gewann mit Daniel Masur vom Mindener TK ein 16-jähriger das Finale. "Von ihm werden wir noch viel hören. Er war richtig gut, das musste auch Finn Meinecke bestätigen, der gegen ihn im Viertelfinale verlor", so Meinhardt. Dabei hat es ihm der Quickborner Meinecke (TC Logopak Hatenholm) einigermaßen schwer gemacht beim 3:6 und 4:6. Eine Runde weiter kam Florian Barth (TC am Falkenberg), er musste sich allerdings dem an eins gesetzten Ralf Steinbach (TC Sandanger Halle) glatt 1:6 und 0:6 geschlagen geben.
"Die Finalisten stehen in der deutschen Herren-Rangliste beide in den Top 100; das zeigt welchen Stellenwert das Turnier hat", so Meinhardt, der sich besonders über den Zuschauerzuspruch am zweiten Turniertag freute. "Da waren am Platz von Meinecke bestimmt 200 Zuschauer. Wenn die Sponsoren mitmachen, soll auch im nächsten Jahr wieder daran gearbeitet werden, das Turnier zu etablieren."
Für die Pinneberger Dennis Matic (Hamburger Polo Club), Christian Matic (TG AHU) sowie für Tomas Charlos und Maciej Skorka (beide LTC Elmshorn) war bereits in der ersten Runde Schluss.
Bei den Damen zeigten sich die Favoritinnen von ihrer besten Seite. Die Siegerin Lydia Steinbach vom TC Rot-Weiß Wahlstedt (Ranglisten-33.) gewann gegen die an zwei gesetzte Jennifer Witthöft (Club an der Alster/45.) mit 6:2 und 6:2.
Aus dem Kreis Pinneberg kam einzig Marie Chikhi eine Runde weiter. Sie musste sich aber der späteren Turnier-Zweiten Witthöft schon im Viertelfinale glatt mit 1:6 und 3:6 geschlagen geben. "Bei den Damen ist das Leistungsgefälle sehr viel größer als bei den Herren. Wenn da die 33. der deutschen Rangliste auf eins gesetzt wird, können unsere Spilerinnen nicht mehr viel dagegensetzen", so Meinhardt.
Vivienne Kulicke (SV Halstenbek-Rellingen), Simone Wienbeck und Isabel von Stryk (beide TC Prisdorf), sowie die Schenefelderin Pia Spanger (Großflottbeker THGC) und die Quickbornerin Tina Zimmermann (TC RW Wahlstedt) verloren jeweils in der ersten Runde.
Quelle: Pinneberger Tageblatt, 26.07.2011
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