Pinneberg bekommt ein Lichtwellenleiternetz
05.11.2010
Es ist vollbracht: Nach dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Pinneberg GmbH haben auch die Ratsversammlung der Stadt Pinneberg und die Gesellschafterversammlung der Werke beschlossen, dass die Stadt von ihren Stadtwerken mit einem Lichtwellenleiternetz versehen werden soll. Ein solches High-Speednetz mit Glasfasern stellt die technisch beste Möglichkeit dar, die anschwellenden Datenmengen der Zukunft zu bewältigen. Dabei geht es um eine voraussichtliche Verfünffachung der Datenvolumina in den nächsten 5 Jahren. Anwendungsfelder sind dann HD-Fernsehen( auch dreidimensional), dreidimensionales Internet, digitaler Zugang zu allen Medien sowie alle Formen der schnellen Interaktion im Netz. Die Grundausstattung für einen Haushaltskunden besteht aus einer Kombination von Telefon, Fernsehen und Internet für eine monatliche Flat-Rate, die preislich mit den konventionellen Angeboten, die auf leistungsschwachen Kupferdrahtstrukturen basieren, gut konkurrieren kann. Auch das örtliche Gewerbe wird mit dem Highspeed-Netz einen Schub für seine weitere dynamische Entwicklung bekommen.
Bürgermeisterin Kristin Alheit und Geschäftsführer Henning Fuchs betreiben und begrüßen diese Entwicklung, die darüber hinaus auch für die Stadtwerke Pinneberg eine Erweiterung ihrer Geschäftsfelder bedeuten wird. Auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bereits hochmotiviert an dem Projekt.
Begonnen werden soll mit dem Ausbau des Gebietes im Pinneberger Westen zwischen Rosenfeld, Wedeler Weg, Mühlenstraße, Saarlandstraße und Heideweg. Hier sehen die Stadtwerke Pinneberg wegen der bisherigen technischen Unterversorgung ein besonders gutes Potenzial, zügig Kundschaft zu akquirieren. Zur Durchführung soll in den nächsten Wochen eine Tochterfirma der Stadtwerke Pinneberg GmbH gegründet werden, die bereits Anfang 2011 technisch wie auch im Vertrieb der neuen Angebote aktiv werden soll.
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